Montag, 5. Juni 2017

Ausflugstipp für den 10./11. Juni 2017: „Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“


Nur eine Woche nach Pfingsten und der Aktion „Kunst offen“ gibt es bereits die nächste Möglichkeit, landesweit zu vielen lohnenden Zielen unterwegs zu sein:
Am 10. und 11. Juni 2017 (Sonnabend und Sonntag) laden rund 140 Privat- und Schaugärten als „Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“ zu einem Besuch ein. 


So unterschiedlich wie die Gärtnerinnen und Gärtner selbst, so unterschiedlich sind die Auffassungen in Bezug auf die Gartenvorstellungen. Und so unterschiedlich sind nicht zuletzt auch die durch die Eigentümer geschaffenen, entwickelten und betreuten Gärten. Kleine und große Gärten, formale und naturnahe, traditionelle und moderne Gärten, Schau-, Nutz- und Landschaftsgärten wollen entdeckt werden. 


Wählen Sie anhand der Kurzbeschreibungen in der Broschüre Ihre Favoriten und schauen Sie an diesem Wochenende nicht nur über die Gartenzäune und Hecken, sondern treten Sie ein in die lebendige Vielfalt der Gärten im Land. Vielleicht begegnen wir uns.



Wir wünschen Gastgeberinnen, Gastgebern und Gästen auch 2017 viele spannende Entdeckungen, Begegnungen, interessante Gespräche und natürlich 
ein freundlich gestimmtes Wetter.









Montag, 29. Mai 2017

Ausflugstipp zu Pfingsten: "Kunst offen"



Wer für das kommende Pfingstwochenende in unserem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern weilt und noch nichts vor hat, dem empfehlen wir die seit 1994 stattfindende landesweite Aktion „Kunst offen“. Bei rund 800 Berufs- und Hobbykünstlern stehen für interessierte Besucher an diesem Wochenende in Galerien, Ateliers, Scheunen, Carports, Arbeitsräumen oder Gärten die Türen offen. Gelbe Schirme in Mecklenburg und blau-weiße Fahnen in Vorpommern zeigen Ihnen den Weg.

Die Aktion Kunst Offen 2017 findet im Land aufgeteilt auf drei Regionen statt:
  •           in der Mecklenburgischen Seenplatte
  •           an der Ostseeküste Mecklenburg und in Mecklenburg-Schwerin
  •           in Vorpommern, auf Fischland-Darß-Zingst sowie den Inseln Rügen und Usedom

Die Veranstaltungsflyer für die Regionen sind als PDF-Dateien ebenso wie einige besondere Empfehlungen z.B. über die folgende Seite zu finden: Hier klicken




Sofern nicht ohnehin schon geplant: Stellen Sie sich Ihre persönliche Tour zu Künstlerinnen und Künstlern zusammen, schauen Sie ihnen über die Schulter, kommen mit ihnen und anderen Besuchern ins Gespräch und lassen Sie sich vielleicht auch selbst inspirieren.



Wir wünschen ein "kulturreiches" und zugleich erlebnisreiches Pfingstfest!




Sonntag, 7. Mai 2017

Bunter Pflanzentausch in Barnin


Da hat es der Frühling gestern doch gut mit uns gemeint und nach den kalten und verregneten letzten Tagen ein recht freundliches und mildes Wetter zur 11. Pflanzentauschbörse nach Barnin gesendet! 


Schon zeitig trafen die ersten Besucher vor der „Dörpstuw“, unserem kleinen Museum, ein und brachten Pflanzen in Kisten und Körben, in Töpfen und Kartons mit, die als Tauschobjekte angeboten werden sollten. 


Welche Vielfalt - wir sind jedes Mal erneut überrascht: Stauden von Bergenie bis Rittersporn, verschiedene Frühblüher, Sommerblumen wie Dahlien, Montbretien und Gladiolen, Kräuter von Minzen bis Zitronenmelisse. 


Gemüse-Jungpflanzen waren zu vergeben, darunter Kohlrabi, Porree, Salat und vor allem wieder Tomaten, die stets besonders begehrt sind. Himbeeren, Stachelbeere und Apfelbeere waren ebenso zu finden wie Quitte sowie grün- und rotlaubige Haselnuss-Sorten. Aber auch eine ganze Reihe von Zimmerpflanzen wechselte den Besitzer.


Stöbern, Suchen, Entdecken und dazu Tipps austauschen, miteinander fachsimpeln und dann erneut gucken, ob und was inzwischen wohl schon hinzugekommenen ist.



Unsere fleißigen Helferinnen hatten reichlich für selbstgebackene leckere Kuchen gesorgt, so dass die Wahl nicht leicht fiel.

Wer in die „Dörpstuw“ ging, der hatte zum Saisonauftakt die Möglichkeit, sich dort die aktuelle Ausstellung anzusehen, in deren Mittelpunkt in diesem Jahr Kinderspielzeug und Kinderspiele aus früheren Zeiten stehen.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Pflanzenfreunden für ihr Kommen und ihr Interesse, für die vielen mitgebrachten und mitgenommenen Pflanzen sowie für die netten und anregenden Gespräche.



Einen herzlichen Dank sagen wir allen, die so freundlich das Spenden-Sparschwein gefüttert haben. Es hilft uns, die nächsten geplanten Veranstaltungen durchzuführen – welche das sind und wann sie stattfinden, das ist auf dieser Seite im Veranstaltungskalender nachzulesen.



Wenn es Ihnen/Euch gefallen hat, dann sagen Sie es gerne weiter, und kommen Sie natürlich gerne wieder!









Montag, 17. April 2017

Einladung zur 11. Barniner Pflanzentauschbörse



Es ist Frühling! Und Frühling ist zugleich Pflanzzeit. Das ist für unseren Förderverein 
„Alte Schule“ – Barnin e.V.  wieder Anlass, die bereits traditionelle Pflanzentauschbörse 
zu veranstalten.

Die nunmehr 11. Barniner Pflanzentauschbörse findet in diesem Jahr statt
am Sonnabend, 6. Mai 2017,
von 15:00-17:00 Uhr

an der inzwischen bekannten Stelle vor dem kleinen Museum „De Dörpstuw“.

Während der Pflanzentauschbörse in einem vorhergehenden Jahr

Wer also Zier- oder Nutzpflanzen aus seinem Garten, aus dem Haus oder aus der Wohnung übrig hat, der sollte sie nicht entsorgen oder auf den Kompost werfen. All diese Pflanzen können in Töpfen, in Kisten, Kartons und anderen Behältern oder auch lose zur Pflanzentauschbörse nach Barnin mitgebracht werden. Jemand anderes freut sich wahrscheinlich darüber, vielleicht sucht sogar jemand ganz gezielt danach.

Die Pflanze ist noch klein, doch die roten Stiele des Rhabarbers sind schon gut erkennbar

Bestimmt lässt sich aber auch wieder etwas für den eigenen Garten finden und mit nach Hause nehmen. Manchmal ging eine Pflanze verloren und soll nun ersetzt werden soll. Oder es ist etwas Neues zu entdecken, was ausprobiert werden könnte. Wer selbst keine Pflanzen mitbringen kann oder mag, ist auf jeden Fall ebenso ganz herzlich eingeladen. Denn sich umschauen und Pflanzen mitnehmen, das ist natürlich trotzdem kostenlos möglich.
Nebenbei lässt sich wie immer trefflich über Pflanzen, Gärten, Gartenarbeit und viele andere Themen fachsimpeln. Bei Tee, Kaffee und leckerem selbst gebackenem Kuchen plauscht es sich ganz besonders gut.

Für die hohen blau blühenden Rittersporne finden sich immer besonders schnell Interessenten

Der Frühling  ist nicht nur Pflanzzeit, sondern ebenfalls Saisonauftakt für „De Dörpstuw“. Das kleine Dorfmuseum selbst wird daher wie in den Vorjahren während der Pflanzentauschbörse geöffnet sein. Im Jahr 2017 stehen Kinderspielzeug und Kinderspiele aus früheren Zeiten im Mittelpunkt der neu gestalteten Ausstellung.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch und einen schönen gemeinsamen Frühlings-Nachmittag!



„De Dörpstuw“ ist in Barnin zu finden in der Lindenstraße zwischen Kirche/Friedhof und dem Landgasthaus „Kiek in“ (Feldrand).

Der Besuch und die Teilnahme an der Pflanzentauschbörse sind kostenlos. Wir bitten zu beachten, dass Verkäufe ausdrücklich nicht zugelassen sind.
Über einen kleinen Spendenbeitrag zur Deckung der Unkosten würden wir uns sehr freuen.



Förderverein "Alte Schule" - Barnin e.V.





Donnerstag, 13. April 2017

Frohe Ostern!

Auch an der Alten Schule in Barnin hält der Frühling Einzug

Der Frühling ist eine Zeit des Aufbruchs. Die Tage sind jetzt schon wieder viel länger geworden. Blüten auf Wiesen, in Wäldern, Parks und Gärten setzen bunte Farbtupfer. Und selbst wenn der April gerade seine berüchtigten Wetterkapriolen schlägt - es ist Osterzeit!

Ostern ist alljährlich das höchste Fest des Christentums. Doch schon in vorchristlichen Zeiten war diese Zeit bereits von besonderer Bedeutung, gab es große und kleine Rituale, die zu unserer Kulturgeschichte gehören. Einige, wie beispielsweise die Osterfeuer, spielen bewusst oder unbewusst bis heute (oder heute erneut) eine Rolle und werden als Traditionen gepflegt.

Ob von Menschenhand bunt gefärbt oder „Natur-bunt“ – Eier sind 
hierzulande zu Ostern besonders beliebt

Es gibt allerdings nicht nur alte Bräuche, Lieder und Gedichte. Manchmal sind es kleine Dinge aus jüngerer Vergangenheit, die für jemanden zu einer ganz persönlichen Tradition werden. Passend zur Osterzeit kann es zum Beispiel sein, sich daran zu erfreuen, wie Eberhard Esche „Der Hase im Rausch“ von Sergej Michalkow vorträgt. Wer es kennt, wird jetzt wahrscheinlich schmunzeln. Wer es noch nicht kennt, der kann hier (Klick) hineinhören – viel Vergnügen.

Oder gehört zu Ostern unbedingt ein Ausflug? Dann lohnt es sich beispielsweise, dem
Natureum in Ludwigslust einen Besuch abzustatten und sich dort die Ostereier-Ausstellung anzusehen. Für ausführlichere Informationen zur Ostereier-Ausstellung diesem Link folgen.




Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!




Zum Vormerken: Am 6. Mai 2017 (Sonnabend) findet von 15:00-17:00 Uhr vor dem Museum „De Dörpstuw“ die 11. Barniner Pflanzentauschbörse statt. Wir laden dazu ganz herzlich ein! In Kürze folgen auf dieser Seite weitere Informationen.






Samstag, 11. März 2017

"Kranich-Abend" in der Alten Schule Barnin

Mecklenburg-Vorpommern ist Kranichland, denn in Deutschland brüten Kraniche vor allem in der Nordostdeutschen Tiefebene, in Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg
Viele Menschen sind Kranich-begeistert und engagieren sich für den Schutz dieses Vogels und seines Lebensraums. Und es gibt Menschen, die beschäftigen sich über viele Jahre oder Jahrzehnte ganz besonders intensiv mit den großen grauen Vögeln, beobachten und erforschen mit viel Ausdauer immer mehr Details der Biologie und Lebensweise dieser Tiere. 


Wenn die Möglichkeit besteht, dem Vortrag eines international anerkannten Kranichexperten wie Dr. Wolfgang Mewes lauschen zu können, dann ist das natürlich sehr verlockend. Der Einladung unseres Fördervereins zum naturkundlichen Vortrag über Kraniche waren vorgestern ins Gemeindehaus Barnin so viele Interessierte gefolgt, dass sogar zusätzliche Stühle nötig waren, um ausreichend Sitzmöglichkeiten für alle Gäste zu schaffen.

Kranichexperte Dr. Wolfgang Mewes 
Wolfgang Mewes, der erste Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, hat gemeinsam mit dem Fotografen und Musiker Sidney Smith einen spannenden und hoch informativen Vortrag zusammengestellt, in dem das Brutgeschehen der Kraniche im Mittelpunkt steht. Mit Fotos, Videosequenzen, Verbreitungskarten, Grafiken und einer Vielzahl anschaulicher Erläuterungen erhielten die Besucher Einblick in einen besonders sensiblen Zeitraum des Kranichjahrs. Das Thema passte hervorragend in die Jahreszeit, denn das diesjährige Brutgeschehen der Kraniche ist aktuell schon im Gange.

Kraniche brüten in Mecklenburg-Vorpommern in Feuchtgebieten wie z.B. Mooren, Söllen, Erlenbrüchen oder nassen Schilfpartien. Durch das umgebende Wasser ist das Gelege mit den meist zwei Eiern an solchen Standorten relativ gut geschützt. Dr. Mewes stellte die unterschiedlichen Brutlebensräume vor, berichtete über verschiedene Untersuchungsmethoden und auch über die damit oft verbundenen Schwierigkeiten. Besondere Umsicht ist erforderlich, um Störungen der am Brutplatz besonders scheuen Tiere zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten. Beeindruckende Bilder zeigten, wie behutsam und vorsichtig die großen Vögel beispielsweise die Eier während der Brutzeit regelmäßig immer wieder drehen und wenden, damit sie gleichmäßig bebrütet werden. Nur so können sich die Küken bis zum Schlüpfen voll entwickeln.


Alice, Maria oder Hulda – sie tragen tatsächlich Namen, etliche Kranich-Weibchen im Kranich-Untersuchungsgebiet Goldberg! Äußerlich wirken sie alle identisch und sind nicht auseinander zu halten. Aber Kraniche halten ihrem Brutplatz die Treue, kehren im nächsten Jahr dorthin zurück, legen ihre Eier immer wieder dort ab. Diese Eier sind so charakteristisch, dass erstaunlicher Weise eine eindeutige Zuordnung zwischen einem Weibchen und seinen Eiern möglich ist, wie Wolfgang Mewes durch langjährige Untersuchungen feststellen konnte. Sympathischer Weise tragen "seine" Kranich-Weibchen nicht nur eine Registriernummer, sondern er gibt ihnen "richtige" Namen.

Dr. Mewes im Gespräch mit einem Besucher

Im unmittelbaren Anschluss an seinen Vortrag beantwortete Dr. Wolfgang Mewes dann noch die vielen Fragen der interessierten Besucher. Die Gäste bedankten sich mit einem herzlichen und langen Applaus für den informativen Abend mit den tiefen Einblicken in einen besonders heimlichen Zeitabschnitt des Kranichjahrs.

Wir sagen dem Referenten an dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank für sein Kommen und die Gestaltung eines Abends mit beeindruckenden Informationen und Berichten!
Ebenfalls bedanken wir uns bei allen Gästen für Ihr/Euer Kommen und Interesse sowie für die freundlichen Spenden.



Gerne begrüßen wir Sie/Euch zu weiteren Veranstaltungen!











Dienstag, 7. Februar 2017

Naturkundlicher Vortrag "Faszination Kranich"


Grus grus – das ist nicht etwa ein doppelter Gruß, sondern so lautet der lateinische Name unseres heimischen Kranichs. Seine charakteristischen Trompeten-Rufe, die großen Flugformationen oder der faszinierende Tanz der Kraniche sind sehr vielen Menschen gerade in Mecklenburg-Vorpommern gut bekannt. Insbesondere zur Zeit des herbstlichen Vogelzugs, wenn sich die großen grauen "Vögel des Glücks" vor allem an der Ostseeküste zu riesigen auffälligen Trupps von bis zu mehreren Tausenden zusammenfinden, reisen sogar Menschen aus ganz Deutschland (und darüber hinaus) an, um dieses einmalige Naturschauspiel zu bestaunen und sich davon begeistern zu lassen. 

Dabei galt unser Kranich noch in den 1970er Jahren als vom Aussterben bedroht! Doch seit dieser Zeit hat sein Brutbestand erfreulicher Weise stetig zugenommen und er hat sich wieder über große Teile Deutschlands und Europas ausbreiteten können.

Über diesen Prozess, über seine Lebensweise, die Rast, den Zug und die Überwinterung sowie über spannende Forschungsprojekte wird Dr. Wolfgang Mewes in seinem Vortrag berichten,

am 9. März 2017
um 19:00 Uhr
in der Alten Schule (Gemeindehaus)
in Barnin, Lindenstraße.

Der Referent und international anerkannte Kranich-Experte war der erste Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, hat eine ganze Reihe von Forschungsprojekten selbst durchgeführt und wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Als begeisterter Forscher ist 
Dr. Wolfgang Mewes jemand, der etliche Kraniche persönlich so gut kennt, dass er einigen Weibchen Namen gegeben hat. Woran er sie erkennt? Neben anderen Geheimnissen werden 
wir auch das in seinem Vortrag erfahren.



Wir laden daher alle Interessierten wieder ganz herzlich ein, der Einladung zu folgen und sich dieses Mal in die faszinierende Welt unseres heimischen Kranichs zu begeben!




Für Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist wie immer frei, doch freuen wir uns über eine kleine Spende zur Deckung der entstehenden Unkosten.


Und für diejenigen, die die Kraniche kaum erwarten können, gibt es z.B. hier ein Video als kleinen Vorgeschmack 😊